Ein ada Boxspringbett chalet ist heute ein Muss in jeder Wohnung. Für uns ist es etwas, auf das man nicht verzichten kann. Aber das war nicht immer so. Werfen wir einen Blick auf die Geschichte des Bettes.

Primitive Menschen schliefen früher in Gruppen von mehreren Personen auf dem Boden. Sie bedeckten sie mit Fellen toter Tiere, Gras und Zweigen. All dies half, sich warm zu halten. Das war so, bis Häuser auftauchten. Die alten Sumerer waren die ersten, die in ihren Behausungen spezielle Räume zum Schlafen hatten, in denen sie eine besondere Erhöhung anbrachten. Das war vor etwa einem Jahrtausend. Natürlich konnte man diese Erhöhung nicht als vollwertiges Bett bezeichnen, da sie ziemlich massiv und schmal war. Dennoch entstand so der Prototyp der modernen Betten.

Die alten Ägypter gingen noch einen Schritt weiter und begannen in der Bronzezeit, rechteckige Holzrahmen als Betten zu verwenden, auf die ein aus Gürteln und Seilen gewobenes Netz gespannt wurde. Der Rahmen wurde auf vier Stützen montiert. Sie wurden in der Regel in Form von Tierpfoten hergestellt. Auf diese Weise konnten die alten Ägypter das Feldbett vom Boden abheben. Aber diese Betten wurden von adligen Leuten benutzt. Gewöhnliche Ägypter benutzten Heumatratzen und Betten aus Brettern und Steinen.

Die alten Römer waren die ersten, die Holzbetten mit einem Kopfteil herstellten. Sie war mit Bronzeauflagen verziert. Diese Betten wurden „lectus“ genannt. Mit Wolle gefüllte Kissen und Matratzen wurden speziell für sie angefertigt. Die alten Römer bedeckten den Lectus oft mit einem durchsichtigen Tuch, das später in einen Baldachin umgewandelt wurde. Dies geschah jedoch erst viel später. Erst im zwölften Jahrhundert wurden die Baldachine an den Deckenbalken befestigt. Der Höhepunkt der Beliebtheit von Himmelbetten war im vierzehnten und fünfzehnten Jahrhundert, als sich die Mode für solche Betten in fast allen europäischen Ländern verbreitete.

Im antiken Griechenland wurde das Bett „Krabbathion“ genannt. Es wird angenommen, dass der Name „Bett“ von diesem Wort abgeleitet wurde. Neben dem Krabbathion war in Griechenland auch die Kline, ein Bett zum Essen, üblich. Die Betten hatten ein kleines Kopfteil und geformte Beine. Die Kline wurde eher von Männern benutzt, während Frauen ihre Mahlzeiten auf Stühlen sitzend einnahmen.

Im Laufe der Zeit wurden die Betten immer aufwändiger und mit Edelsteinen und Elfenbein verziert. Im Mittelalter waren luxuriöse und elegante Betten in Mode. Je höher das Bett über dem Boden stand, desto besser war es, dachte man. Der Grund dafür war ganz einfach: Je niedriger das Bett war, desto kälter war es, darauf zu schlafen. Infolgedessen wurden sie die Treppe hinaufgestiegen.

Betten wurden zu wahren Kunstwerken – sie wurden aus edlem Holz gefertigt und mit Schnitzereien und Edelsteinen verziert. All dies machte die Kosten für ein Bett unglaublich hoch, so dass sie sich nur die Reichen leisten konnten. Das Bett wurde zunächst mit Matratzen belegt, dann wurde ein Federbett darauf gelegt. Es war üblich, das Ganze mit zwei Laken zu bedecken und Nackenrollen unter die Kopfkissen zu legen. In den Kriegen der damaligen Zeit waren Betten als Trophäen sehr begehrt.

In den Häusern der einfachen Leute das Bett erschien viel später – in XIV-XVI Jahrhunderte. In der Regel wurde ein großes Bett für alle Familienmitglieder gemacht, in dem sie schlafen konnten. Zu Beginn des XVII. Jahrhunderts begann die Geschichte des Bettes in Russland. Diese Möbel wurden in Russland zu einem großen Teil durch Peter den Großen populär. Zu dieser Zeit hatte nur der Adel Betten. Die einfachen Bauern schliefen weiterhin auf Holzbrettern und Kochstellen. Diese Situation hielt bis ins 19. Jahrhundert an.

Im XVIII. Jahrhundert gab es zwei Arten von Betten – französische und polnische. Die ersten hatten ein Kopfteil und wurden in der Mitte des Schlafzimmers aufgestellt. Letztere hatten zwei Rückseiten und wurden in einer speziellen Nische aufgestellt. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts kamen Betten mit einem einfacheren Design auf und waren daher erschwinglicher.

Mitte des XIX. Jahrhunderts erfand ein Franzose namens Delagle ein Federnetz. Von da an wurden weitere hundert Jahre lang Metallrohre für den Rahmen verwendet, auf den das Federnetz zur Herstellung der Betten gespannt wurde.

In der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts wurden die Metallbetten durch Klappsofas ersetzt. In den späten 1960er Jahren erfand C. Hall das Wasserbett, das in den folgenden zehn Jahren sehr beliebt war. Eine wichtige Erfindung war das Hochbett von William Murphy, das Platz sparend war und die Funktion eines Kleiderschranks erfüllte. Heute ist es möglich, fast jede Größe und Form von Betten zu kaufen. Auch die Preisspanne ist enorm.